Warum das alles nach über 60 Jahren? Diese Frage hat Torsten Fudel, 37 Jahre schon oft in der Vergangenheit beantworten müssen. Dabei ist die Antwort ganz einfach. Sein großes Interesse gilt aus privater Natur der Geschichte seiner Heimat und der damit größten Schlacht auf deutschem Boden. Über das Kriegsgeschehen gibt es zwar die verschiedenste Literatur, aber oftmals lässt der Wahrheitsgehalt dieser Aufzeichnungen sehr zu wünschen übrig und es ist kaum möglich, in Büchern eine vollständige Darstellung der Ereignisse zu finden.
Gekürzter Auszug aus der CD „1945 - Von Küstrin über Seelow / Die Ereignisse entlang der Reichsstraße 1"
In der Nacht zum 30.01.1945 hatte es wieder einmal geschneit und die winterlichen Temperaturen waren noch immer bitter kalt. Ein leichter Wind flog dazu über die Landschaft und bildete kleine feine Schneespiele in der Luft. Die Straßen nach Küstrin waren vollkommen verstopft von den Flüchtlingen aus dem Osten. Die beiden Straßen von Landsberg und Sonnenburg, die durch das große Warthe-Bruch von einander getrennt sind, verbinden sich wieder in Küstrin und über dessen Oder-Brücke zog der Flüchtlingsstrom nach Westen.
01.09.1939 Kriegsbeginn Mit dem Überfall auf Polen zettelte Deutschland den zweiten Weltkrieg an und am 22.Juni 1941 erfolgte der Angriff auf die Sowjetunion. Die Söhne von Manschnow wurden an die Front gebracht und viele Opfer mußten beklagt werden. Helden hatte dieser furchtbare Krieg nicht hervorgebracht. 1939 hatte man für Manschnow 1.117 Einwohner, Neu-Manschnow 168 und für Herzershof 123 Einwohner vermerkt.
Nachstehende Aufstellung von Torsten Fudel ergänzt die namentliche Aufstellung von Herrn Dr. Joachim Mager. Fudels großes Interesse gilt ebenfalls der Geschichte seiner Heimat und der damit größten Schlacht auf deutschem Boden.